Wiki-Bischem – Die Freie Enzyklopädie über Bischofsheim

„Alleine in der Frankfurter Straße kann ich etwas über jedes Haus erzählen“, freut sich Peter Schneider, der vor ca. drei Jahren begann, Inhalte für sein „Wiki-Bischem“ zu sammeln. Die Vision: Peter möchte alles, was über seine Heimat Bischofsheim bekannt und noch unbekannt ist sammeln, verstehen und so stukturieren, dass alle etwas davon haben.

 

Umfangreich ist seine Auflistung mit der Überschrift „Bischofsheim Damals & Heute“ schon jetzt. Auf aktuell fast 150 Din-A4-Seiten finden sich Infos über sämtliche Straßen inklusive Hausnummern zu denen es etwas Besonderes zu erzählen gibt, eine Auflistung von Geschäften und Gaststätten zeigt wie sich das Gewerbe entwickelte. Der Vereinswelt widmet er in seiner Enzyklopädie vier Seiten, an unterschiedlichen Ortsnamen recherchierte er bis jetzt rund 300 und auch die Namen von Bürgermeistern, Pfarrern und Ortsvorsteher sind aufgeführt. 

Vom Urknall bis zum Weltuntergang

An der „Bischofsheimer Chronik“ die ebenfalls Teil von „Wiki-Bischem“ ist berichtet er u.a. über Historische Funde wie Knochen, Friedhöfe und römische Straßen. „Hier gibt es noch viel zu tun. Um an Informationen von vor 1930 zu kommen würde ich gerne in Archive, wie das des Lokalanzeigers schauen“, so Peter Schneider.

Seine bisherigen Aufzeichnungen trug der Architekt im Ruhestand übrigens aus seinem Kopf, alten Zeitungen, Festschriften und durch Gesprächen mit seinem Vater Adam (genannt „Balser Adam“ †) zusammen. Untersütztung erhält er ebenfalls von Manfred Renth.

 

Im Internet und auf Facebook

Wer sich für Inhalte aus Wiki-Bischem interessiert findet diese auf www.wikibischem.de. Außerdem veröffentlich Peter regelmäßig Anekdoten zum Schmunzeln auf seiner Facebook-Seite »WikiBischem - Bischofsheim Damals und Heute«. 

 

Noch nicht 100 % ig zufrieden ist Peter Schneider mit der Gestaltung. „Ich bin kein Webdesigner. Daher ist die Enzyklopädi im Internet einfach untereinander aufgelistet. Auch daran möchte ich in Zukunft noch arbeiten.“


Peter Schneider ist 63 Jahre und begrüßte 1966 als Schulkind Heinz Schenk, als dieser für die Aufzeichnung seiner Sendung „Zum blauen Bock“ nach Bischofsheim kam. Während eine Blaskapelle spielte, winkte Peter mit einem Fähnchen. 




Text: Axel S. // 24.09.2020