Kommunalwahl 2021 – Ergebnisse in Bischem

Welches Fazit ziehen die Parteien nach der Kommunalwahl?

 

„Das Wahlergebnis hat unsere Hoffnungen voll erfüllt“, sagt die GALB. Wobei sie zugeben, dass sie sich über eine „2“ am Anfang auch gefreut hätten. „Das Ergebnis ist Auftrag für uns, für unsere Ziele in der neuen Gemeindevertretung Mehrheiten zu gewinnen und die Umsetzung anzugehen“, so die GALB.

 

Die Bischofsheimer Freien Wähler sagen: „Unser Fazit ist, dass wir es versäumt haben, deutlich darzustellen, warum viele Dinge, für die wir im Kommunalwahlkampf 2016 angetreten sind und für die es auch die erforderlichen mehrheitlichen Beschlüsse gab, bis heute nicht umgesetzt wurden.“ Dankbar sind sie für alle, die ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

 

Die CDU freut sich über die hinzugewonnen beiden Mandate und sieht dies als „Anerkennung der sachbezogenen und soliden Arbeit der CDU-Fraktion und unseres Spitzenkandidaten Bürgermeister Ingo Kalweit“.

Man sehe das als Auftrag die „konstruktive Arbeit mit Herz und Verstand“ fortzusetzen.

 

Die SPD freut sich, dass ihr Engagement mit dem „Ergebnis als weiterhin stärkste Fraktion gewürdigt wurde“.

„Über die Ostertage wird ausgespannt, anschließend freuen wir uns auf die neue Gemeindevertretung, wo es viele frische Gesichter geben wird“, so die SPD.

 

 


Gewinne & Verluste im Überblick:

SPD 35,41 % (- 1,6 %)

CDU 30,24 % (+6,9 %)

BFW 15,57 % (- 13,7 %)

GALB 18,78 % (+8,5 %)



Lisa Gößwein (SPD) rückte von Listenplatz 8 auf Platz 5 vor. Bernd Schmenger startete bei der Bischofsheimer Freien Wählergemeinschaft auf Platz 7 und wurde von den Wählerinnen und Wählern auf Platz 3 hochgewählt. Bilder der beiden findet ihr unter „Neue Gesichter in der Gemeindevertretung ...“.


Streben die Parteien feste Kooperation oder eine Koalition mit anderen politischen Vereinigungen an?

 

Bei der Grünen-Alternativen-Liste ist es für eine Antwort noch zu früh. Es wird noch besprochen, „was wir weiter machen wollen, auch mit wem wir vielleicht zusammenarbeiten wollen“, so Wolfgang Bleith.

 

Die Bischofsheimer Freie Wählergemeinschaft beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein. „Wie in der Vergangenheit werden wir uns keinem guten Vorschlag verschließen, egal wer ihn macht“, so die BFW. 

„Wir werden aber auch weiterhin wichtige Themen anstoßen und wirtschaftlich sinnvolles Handeln einfordern.

 

„Es darf keine Blockaden mehr geben“, sagt die CDU. Angestrebt werde eine sachbezogene Zusammenarbeit mit den konstruktiven Fraktionen in der Gemeindevertretung. „Für uns kommt es entscheidend darauf an, wer die besten Ideen für Bischofsheim hat und wollen hier zusammen zu arbeiten“, so die CDU.

 

Die SPD betont, dass in einer Gemeinde grundsätzlich alle demokratischen Parteien und Gruppen miteinander arbeiten können. „Wir werden das Mandat der Wähler verantwortungsvoll wahrnehmen“, so die SPD. 

Ein Blick in die Wahlprogramme zeige, dass es die größten Schnittmengen für mit der GALB gebe. „Mal sehen, wie sich die Gespräche entwickeln“, sagt die SPD.

 

Neues aus der Maispitze wünscht allen Parteien viel Erfolg bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit für die Gemeinde Bischofsheim.


25.03.2021