Professor Dr. Wolfgang Schneider und Rolf Maixner

zum ersten Beigeordneten und Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt

Nach der Wahl von Rolf Maixner (links) zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung und Professor Dr. Wolfgang Schneider (rechts) zum Ersten Beigeordneten, Gratulation der SPD-Fraktion, durch die Vorsitzende Kerstin Geis (mitte).

Herzlichen Glückwunsch an Professor Dr. Wolfgang Schneider und Rolf Maixner. Die beiden Sozialdemokraten wurden in der konstituierenden Sitzung der Bischofsheimer Gemeindevertretung (letzte Woche) zum ersten Beigeordneten (Wolfgang) und Vorsitzenden der Gemeindevertretung (Rolf) gewählt. In einem 20-minütigen Telefoninterview sprach ich mit den beiden Kommunalpolitikern über die Vergangenheit und Zukunft. Eine Zusammenfassung findet ihr in diesem Artikel, den ausführlichen Podcast unter dem QR-Code.

 

Ehrenamt und Städtepartnerschaft 

Professor Dr. Wolfgang Schneider und Rolf Maixner haben mehr gemeinsam, als bei der letzten Wahl hochgewählt (Wolfgang von Platz 3 auf 2 und Rolf von Platz 5 auf 3) worden zu sein. Die beiden Ur-Bischofsheimer verbindet der Wunsch, die Eisenbahner-Gemeinde möge sich in Zukunft positiv weiterentwickeln. Dass einer solchen Vision Taten folgen müssen, ist beiden so klar, dass sie nicht nur bereit waren, mehr Verantwortung zu übernehmen, sondern dafür auch in den nächsten fünf Jahren ein Zeitbudget reservierten. „Ich habe mir die Entscheidung, das Amt anzunehmen, nicht leicht gemacht. Ich bin 59 und noch als Arbeitspädagoge in Frankfurt berufstätig. Ich möchte das Amt richtig ausüben und freue mich nun über die positive Herausforderung, um Dinge bewegen zu können“, beschreibt Rolf Maixner seinen Entschluss, die Wahl zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung angenommen zu haben. Kommunalpolitische Erfahrung sammelt er bereits seit 1993, als er zum ersten Mal in die Gemeindevertretung gewählt wurde und bis heute ununterbrochen Mandatsträger war. SPD Mitglied ist er seit 1986.

Professor Dr. Wolfgang Schneider ist seit 44 Jahren in der SPD Bischofsheim aktiv und wurde 1977 erstmalig Gemeindevertreter. Obwohl er durch seinen Beruf – der studierte Lehrer arbeitete durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung wissenschaftlich an der Uni, als er einen Ruf der Universität Hildesheim erhielt, die ihm die Professur für Kulturpolitik verlieh – auch in anderen Städten hätte ansässig werden können, blieb der Kulturprofessor Bischofsheim stets treu. Auch die weltweiten Anfragen nach seiner Expertise lassen ihn den Fokus auf seine Heimat nicht verlieren. „Wenn wir etwas erreichen wollen in Sachen Miteinander, Füreinander, Bildung von Anfang an, Ganztagsschule, sozialer Wohnungsbau, Kinderfreundlichkeit, Sozialvertäglichkeit und Klimaneutralität müssen wir jetzt anpacken und die Weichen stellen. Das ist der Grund, warum Rolf und ich ehrenamtlich politisch aktiv sind“, so der Professor.

Besonders wichtig sind Rolf Maixner dabei die Städtepartnerschaften, die Bischofsheim mit Dzierzoniow in Polen und Crewe and Nantwich in England verbinden. Für die Zukunft wünscht er sich, mehr junge Menschen für diese Verbindung zu gewinnen und sagt: „Es hängt immer von den handelnden Personen ab“, wobei ihm Wolfgang zustimmt und betont : „Wir müssen uns als Kommunalpolitiker künftig stärker darum kümmern, damit das Gemeinsame nicht verloren geht“.



06.05.2021