Flaschenpfand für Hospiz-Arbeit

Hospitz-Mainspitze freut sich über Spenden von REWE Christian Märker

Sie widmen sich einem wichtigen Thema: Dem Tod. Wie wertvoll die Arbeit der rund 45 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospiz Mainspitze ist, merken manche erst, wenn sie diese in Anspruch nehmen. Hospiz-Helfer begleiten Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase und unterstützen Trauernde. Eine Gegenleistung erwartet der spendenfinanzierte Verein nicht. Zu den Unterstützern des Hospitz zählt REWE Chef Christian Märker, der seit Eröffnung seines Marktes vor genau vier Jahren mit einem Briefkasten an der Pfandrückgabe bei seinen Kunden dafür wirbt, die Hospizarbeit mit dem Einwurf von Pfandbons zu unterstützen. Zusammengekommen sind mittlerweile 5.407,55 € wofür sich das Team der Hospiz und Christian Märker herzlich bei den Menschen der Mainspitze bedankt.

 

„Die Pfandrückgabe ist im Markt ein zentraler Ort, an dem jeder vorbei kommt. Es war für mich sinnbildlich, den Spenden-Briefkasten dort festzuschrauben und nicht an der Kasse oder woanders aufzustellen. So wie die Arbeit des Hospiz ins Zentrum der Gesellschaft gehört, verdient die Spendenbox ihren Platz an der zentralen Stelle im Markt“, erinnert sich Christian an die Installation des Briefkastens. Mittlerweile muss die Box alle paar Tage geleert werden, denn die Marktbesucher nutzen die niedrigschwellige Spendenmöglichkeit rege.

 

„Ich bin begeistert von der Großzügigkeit unserer Kunden und bedanke mich herzlich“, so Christian Märker.

Spenden, wie diese, ermöglichen die wertvolle Hospiz Arbeit in der Mainspitze und finanzieren das Drumherum, wie Fachkräfte die den ehrenamtlichen Helfern in Supervisionen zur Seite stehen und vieles mehr.

Sehr dankbar ist das Team rund um die Vorsitzende Dr. med. Susanne Kühn-Benning, Kassiererin Marion Jacobi und der leitenden Koordinatinatorin Veronika Weizsäcker über die Vielzahl der ehrenamtlichen Engagierten, die mittlerweile rund 45 beträgt. „Für die Zukunft wünschen wir uns, noch mehr Besuche möglich zu machen. Gerade in Altenheimen leben chronisch Kranke Menschen, die sich über Betreuung freuen, unabhängig davon in welcher Lebensphase sie sich befinden“, so die examinierte Krankenschwester und Palliativ-Expertin Veronika Weizsäcker. Auch die veränderte Situation in der Corona-Zeit hatte Auswirkungen auf die Nachfrage. „Dadurch, dass Besuche von Trauerfeiern nur eingeschränkt möglich waren, stieg der Bedarf an Trauerbegleitung“, erzählt Vorstandsmitglied Marion Jacobi.

 

Wichtig ist Susanne, Veronika und Marion, dass sich jeder an die Hospiz wenden kann. „Wir helfen jedem, unabhängig von Mitgliedschaft, Geld, Religion, Hautfarbe, Nationalität usw.“, betont Vereinsvorsitzende Dr. med. Susanne Kühn-Benning.

 

Als Dankeschön für die Zusammenarbeit in den letzten vier Jahren, überreichte die Vorsitzende einen gelben Umschlag an Christian, der sich sichtlich freute. Darin befanden sich zwei Freikarten zu einem Konzert der Grooving Doctors, die am 11. September im Treburer Schwimmbad als Benefizveranstaltung für die Hospiz Mainspitze auftreten. Tickets zu 15 € gibt‘s unter helmutgolke@gmx.de.

 

Infos über den Hospiz Mainspitze gibt‘s unter www.hospiz-mainspitze.de. Telefonisch ist das Büro in der Bebelstraße 36 unter Tel.: 06134– 557505 erreichbar. Zum Einsatzgebiet gehören Ginsheim-Gustavsburg, Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim, Bischofsheim, Trebur und Astheim.

Axel S.


Wer den Hospiz-Verein unterstützen möchte, kann dies mit Spenden, einer Mitgliedschaft, als ehrenamtlicher Hospiz-Helfer oder mit dem Pfandboneinwurf bei REWE Christian Märker tun.

Weitere Infos: hospiz-mainspitze.de/aktiv-werden


Alle Angebote des Hospiz Mainspitze sind unbürokratisch und kostenlos. Das Einhalten der Schweigepflicht und der Datenschutz ist für das Team des Hospitz verbindlich und selbstverständlich.

· · · · · · · · ·

Der Hospiz Mainpsitze ist über Telefon oder Anrufbeantworter 24 h erreichbar. 




20.05.2021