Ginsheimer Kalender 2021

Die schönsten Kurven des Altrheins werden zum Kalendergirl

„Die meisten kaufen mehr als nur einen Kalender“, erzählt der leidenschaftliche Fotograf Michael Arnold, der mit seinem Ginsheimer Fotokalender 2021 bereits die sechste Auflage seiner Jahresübersicht präsentiert.

 

Bekannt ist der Ginsheimer Fotograf u.a. durch die Postkarten, die dieser Zeitung im Juli diesen Jahres beilagen. Die Motive der drei Ansichtskarten aus Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg stammen nämlich aus seiner Linse. Michael fotografiert hobbymäßig seit 2012 und gewann mit einem seiner Bilder den IHK-Wettbewerb „Lebenswerte Region“. In seinem Gewinnerfoto setzte er die Schiffsmühle in Szene, indem er den visuellen Kontrast der hellen Schiffsmühle vor dunklem Himmel mit dem inhaltlichen Kontrast der modernen Mainzer Fabrik in Sichtweite der historischen Mühle korrelieren lies. 

Infos und alle Kalendermotive gibt’s im web unter 

www.arnoldnetz.de oder direkt bei Michael » 01577 / 77 66 704 E-Mail: michael@arnoldnetz.de


Wenn man Michael nach seinem diesjährigen Lieblingsmotiv fragt, muss der hauptberufliche IT-Spezialist nicht lange überlegen. Das Bild im Monat Juli zeigt den Ginsheimer Kran von weitem – fotografiert aus der Froschperspektive. Besonders an dieser Aufnahme ist, dass alle Details des Motivs, wie die Steine der Uferböschung, eine Kette und der Altrhein gestochen scharf sind – und eine solche Aufnahme ist mit einer Kamera eigentlich unmöglich. Jeder, der sich mit Fotografie beschäftigt, kennt die Entscheidung beim Fotografieren. Bevor man auf den Auslöser drückt, legt man fest, welcher Bereich des Bildes scharf und welcher umscharf sein soll. Für das Juli-Motiv experimentierte Michael Arnold mit dem sogenannten „Foto-Stacking“. Eine Technik, bei der der Fotograf ein Motiv mehrfach aufnimmt und bei jedem Foto einen anderen Bildbereich scharf stellt. In der Nachbearbeitung kombiniert dann der Fotograf die scharfen Bereiche. Was simpel klingt, erfordert viel Fingerspitzengefühl und klappt in der Regel nicht beim ersten Versuch, wie Michael Arnold durchscheinen lässt.

Gedruckt wird der Ginsheimer Kalender in der Druckerei der Evangelischen Inneren Mission Wiesbaden, in der auch Menschen mit Behinderung arbeiten. Seine erste Auflage von rund 60 Kalendern ist bereits vergriffen, eine weitere befindet sich in Arbeit. Da Druckereien in der Winterzeit gut ausgelastet sind, sollte jeder, der einen Ginsheimer Kalender zu Weihnachten verschenken möchte, schnell zum Telefon oder internetfähigen Gerät greifen, damit Michael nachbestellen kann. Neues aus der Mainspitze wünscht viel Spaß beim Verschenken. 


19.11.2020