Die Region im Gespräch

Talkrunde zur Eröffnung der Messe „m3“

Es wurde deutlich, worum es beim neuen Konzept im Kern geht: um Vernetzung, gemeinsames Gestalten und die Zukunftsfähigkeit der Mainspitze. 

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Mit Lisa Gößwein (Bürgermeisterin von Bischofsheim) und Thorsten Siehr (Bürgermeister von GiGu) waren beide kommunalen Spitzen präsent. Sie betonten die Bedeutung lokaler Identität und positiver Entwicklungsperspektiven. Lisa Gößwein erinnerte an die Vielfalt des früheren Einzelhandels und verband dies mit dem Wunsch, die heutigen Potenziale stärker sichtbar zu machen. Thorsten Siehr hob hervor, dass es letztlich „Menschen sind, die gemeinsam etwas möglich machen“. Auch die Gewerbevereine spielten eine zentrale Rolle. Jenny Fucci (Gewerbeverein GiGu) beschrieb die Messe als bewusstes Gegenmodell zu zunehmender Digitalisierung und sozialer Distanz. Sonja Süßmann (Ortsgewerbeverein Bischofsheim) ergänzte, dass gerade angesichts von Strukturwandel und Geschäftsaufgaben die Vernetzung wichtiger denn je sei. Wirtschaftsförderer Andreas Klopp betonte, wie wichtig es sei, flexibel auf Leerstände und veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Gleichzeitig hob er die Chancen hervor, die in einer aktiven Standortentwicklung liegen: Die Mainspitze verfüge über ein breites Spektrum an Unternehmen, Handwerksbetrieben und Dienstleistungen, das vielen oft gar nicht vollständig bewusst sei. Die Messe biete daher eine Gelegenheit, dieses Potenzial sichtbar zu machen. Besonders eindrücklich schilderte er das Zusammenspiel unterschiedlichster Akteure bereits im Vorfeld der Veranstaltung – ein Miteinander, das beispielhaft für die gewünschte Entwicklung stehe. Aus Sicht der Vereine wurde deutlich, dass ehrenamtliches Engagement vor großen Herausforderungen steht. Klaus Metzger (SKG) verwies auf den steigenden Bedarf an Helfern, während Daniel Martin (SKB) aufzeigte, wie durch neue Organisationsformen auch große Projekte weiterhin erfolgreich umgesetzt werden können. Christian Weinerth (Vereinsring Bischofsheim) unterstrich die Bedeutung von Nachwuchs im Ehrenamt und rief dazu auf, sich aktiv einzubringen. Eine Brückenfunktion nahm der Ehrenamtsbeauftragte von GiGu Patrick Pfannschmidt ein, der insbesondere auf flexible, projektbezogene Engagementformen hinwies. Diese könnten helfen, neue Zielgruppen zu erreichen und den Wandel im Ehrenamt aktiv zu gestalten.

Fazit: Die Verbindung von Gewerbe, Vereinen, Gastronomie und Verwaltung schafft neue Synergien. Die Messe „m3“ wurde dabei von allen Beteiligten als Startpunkt für eine noch engere Zusammenarbeit verstanden – und als Einladung an die Bevölkerung, die Zukunft der Mainspitze mitzugestalten.

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neuesausdermainspitze.de // 23.04.2026